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Eine Zeitreise durch die Werbebranche

Werbung. Das sind Impulse, mit denen jeder von uns tagtäglich in Berührung kommt. Aber auch ein Kommunikationsmittel, welches heutzutage kaum noch weg zu denken ist. Wir bei PlakatQuadrat bewerben Produkte, Orte und Dienstleistungen. So haben sich in den letzten Jahrzenten in so gut wie jeder Branche bestimmte Werbemaßnahmen etabliert – auch im Baugewerbe.

Nachfolgend schauen wir auf die Entwicklung der Werbebranche in den letzten Jahrhunderten, zeigen auf, wie Marketing in der Baubranche umgesetzt werden kann und werfen abschließend einen Blick auf den Unterschied zwischen Offline- & Online-Marketing.

Von Print zur Revolution Web

Wir beginnen Mitte des 17. Jahrhunderts. Zu dieser Zeit etablierten sich die ersten Werbemaßnahmen in Form von Printmedien, überwiegend Zeitungen. Dadurch entstand ein zuverlässiger und effizienter Weg, Nachrichten und Ankündigungen leichter unter die breite Masse zu bringen. Man musste sich nicht länger auf das Gesprochene der Mitbürger verlassen. Auf einmal waren Informationen über die neusten Geschehnisse für jeden zugänglich und es entstand ein ganz neues Kommunikationsnetzwerk. 

Im weiteren Verlauf der Geschichte der Werbebranche fanden schnell erste Litfaßsäulen und Plakatwerbung in Schaufenstern Einzug. Nach und nach wurde Werbung immer greifbarer. Man erkannte schnell, dass öffentlich platzierte Werbung durchaus zum Erfolg führte und man in kürzester Zeit eine große Anzahl von Menschen erreichen konnte. So waren etwa Ankündigungen von Großveranstaltungen oder neu beschlossene Gesetzesänderungen typische Motive, welche auf Litfaßsäulen abgedruckt wurden. 

Als Mitte des 19. Jahrhunderts die ersten Werbeagenturen gegründet wurden, gab man Werbung erstmalig ein Zuhause. Um 1870 wurde Zielgruppenwerbung zu einem immer relevanteren Instrument der Werbebranche. Hierbei wurden einzelne soziale Schichten differenziert angesprochen. In den Tageszeitungen stieg der Anteil von Werbeanzeigen an, wohingegen der redaktionelle Teil immer mehr abnahm.

Während des ersten Weltkrieges in Europa waren es vorrangig Plakate, Flugblättern und Zeitungen, die zu Propagandazwecke genutzt wurden. Politische Botschaften sollten schnell unter der eigenen Bevölkerung die Runde machen. Auch die Soldaten an der Front sollten dadurch über politische Geschehnisse informiert werden.

© Unsplash / Tkirkgoz

Im zweiten Weltkrieg war das Radio das Instrument schlecht hin, welches zur politischen Macht verhalf. Ab 1940 konnte jeder Bürger über den Volksempfänger, der erste Radioapparat für den Massenmarkt, zwei Sendungen hören: Marschmusik und Lageberichte von der Front. Es entwickelte sich so weit, dass es bald mehr als 16 Millionen Rundfunkteilnehmer gab. 

Genau das macht Massenmedien auch heute noch so einzigartig und reizvoll – in kürzester Zeit eine große Gruppe an Menschen erreichen und mit gezielten Werbemaßnahmen direkt anzusprechen.

Diese Möglichkeiten wurden mit der Entstehung des Internets ausgeweitet. Es entstand eine neue Art der Kommunikation. Werbung wurde plötzlich präsenter und überall zu jederzeit sichtbar.

Marketing in der Baubranche – persönlicher geht’s kaum

Diese ständige Präsenz von Werbung im Alltag eröffnete auch der Baubranche neue Optionen, vor allem Baugerüstwerbung. Die Baubranche stand somit vor einige neuen Herausforderungen. Was bedeutet Marketing für die Branche? Und lässt sich möglichst effektiv umsetzen?

Gut geführtes Marketing ist einer der bedeutsamsten Aspekte und ausschlaggebend für den Erfolg eines Unternehmens. So haben sich auch ganze Branchen im Laufe der Zeit stetig weiterentwickelt und immer wieder neue Marketingmaßnahmen dem Zeitgeist und der wachsenden Zielgruppe angepasst. 

Zu früheren Tagen war es überwiegend Mund-zu Mund-Propaganda, welche Aufmerksamkeit auf bestimmte Bauprojekte lenkte. Heute sind mit Verwendung des Internets die Kommunikationswege kleiner und einfacher geworden. Auch Bauunternehmen nutzen das Internet, um ihre Zielgruppe anzusprechen. Dabei wird der Begriff des professionellen Bau-Marketings immer relevanter.

Haben Sie schon mal von Begriffen wie Green Building oder Smart Home gehört? Irgendwo gelesen oder aufgeschnappt hat man dies vielleicht schon mal, aber was genau dahinter steckt wissen viele nicht. Green Building ist ein Begriff für ein Gebäude, welches unter einem nachhaltigen Leitgedanken erbaut wurde. Smart Home bezeichnet ein Automationsverfahren, welches technische Geräte aller Art in einem Gebäude oder einer Wohnung miteinander vernetzt. Wir sehen: Die Baubranche birgt offensichtlich einen riesigen Erklärungsbedarf.

© Unsplash / Free-Photos

Genau hier kommt professionelles Bau-Marketing ins Spiel. Dies bedeutet nämlich, den Kunden zu erläutern, was mit gewissen Begriffen, wie Green Building oder Smart Home, gemeint ist. Und genau hier liegt der Knackpunkt. Denn nur wenn ein möglicher Interessent genau versteht, wovon gesprochen wird, kann er sich mit einem Produkt oder einer Dienstleistung identifizieren.

Eventuell haben Sie schon durch eigene Bauprojekte festgestellt, dass der Austausch zwischen allen Projektbeteiligten sehr relevant ist. Bevor der Kunde sich für ein Bauunternehmen entscheidet, bedarf es sicherlich einer Menge Zeit und Gespräche. So etwas Wichtiges entscheidet man schließlich nicht über Nacht. Vertrauen ist hier das Stichwort, welches durch Marketingaktivitäten produziert und transportiert werden kann. Nicht zuletzt, weil insbesondere Bauentscheidungen für Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte getroffen werden.

Modernes Marketing erfolgt sowohl offline als auch online

Bis hier ist klar: Marketing ist vielschichtig und bietet unendliche Möglichkeiten. Hier unterscheidet man allerdings nochmal zwischen Online- und Offline-Marketing

Wie der Name schon sagt, bezieht sich Offline auf alles, was nicht über Soziale Medien oder das Internet läuft, also Plakate, Messestände oder Events. Trotz der Erfindung des Internets Ende der 90er Jahre, blieb Offline-Marketing für viele Unternehmen die erste Wahl. Etwas Handfestes war einfach greifbarer als irgendwelche Bilder auf einem Bildschirm.

© Unsplash / Austin Distel

Im Gegensatz zum Offline-Marketing erfolgt Online-Marketing ausschließlich im Internet. Über Referenzprojekte, Kundenbewertungen und dem Zugang zu Unternehmensinformationen ist es durchaus einfacher geworden, auf ein Unternehmen aufmerksam zu machen und vor allen Dingen im Wettbewerb herauszustechen. Über das Online-Marketing kann ein Unternehmen seine Markenbekanntheit ausbauen und vor allem seine Vision für seine Zielgruppe transparent vermitteln.

Die Transparenz ist ein entscheidender Faktor und wird immer relevanter im Marketing, nicht nur in der Baubranche. Wer von uns will schon ein Unternehmen unterstützen, dessen Vision, Philosophie und Werte man nicht kennt und im Zweifelsfall nicht mit einem übereinstimmt? 

Je mehr der Kunde versteht, was ein Unternehmen tut und man ihn merklich miteinbezieht, desto höher ist die daraus resultierende positive Resonanz. Nicht zuletzt kann sich das dann auch auf den Umsatz auswirken.

 Zusammenfassend lassen sich folgende Handlungsempfehlungen festhalten:

  1. Verfolgen Sie eine klare Unternehmenskultur und tragen Sie diese Werte auch weiter an die Kundschaft. 
  2. Bieten Sie dem Kunden höchstmögliche Transparenz hinsichtlich aller Vorgänge im Unternehmen.
  3. Binden Sie die Community aktiv mit in Unternehmensentscheidungen ein.

Wir hoffen mit diesem kurzen Beitrag, Ihr Interesse geweckt und für kleine Denkanstöße gesorgt zu haben. Teilen Sie uns gerne Ihre Meinung zu diesem Thema mit. Schicken Sie uns dazu einfach eine Nachricht.

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